Laufgeschichte (n)

Nachfolgend ein paar Laufgeschichten aus vergangenen Tagen...

 

Günter Schneider beim Super-Marathon am Rennsteig dabei

 

Wie bewältigt man am besten eine 72,7 km lange Strecke, wenn man weder Auto, Motorrad noch Fahrrad benutzen kann? Wenn es sich um den legendären Rennsteiglauf handelt, gibt es für den SG Westerwald-Läufer Günter Schneider nur die eine Möglichkeit - die Strecke muss laufend bezwungen werden.


Am vergangenen Wochenende fand "Europas größter Crosslauf" statt und eine unter verschiedenen Strecken ist der "Supermarathon" über 72,7 km, der in Eisenach beginnt und in Schmiedefeld endet.


Mit einer Höhendifferenz von 2479 m und äußerst schwierigen Streckenbedingungen stellt der Lauf eine enorme Herausforderung dar, denn hier geht es im wahrsten Sinne des Wortes über "Stock und Stein."


Der 67-jährige Günter Schneider der über eine jahrzehntelange Lauferfahrung verfügt, bereitete sich intensiv sportlich und mental auf den Wettkampf vor, denn wer diese Herausforderung meister will, muss nicht nur topfit sein, sondern auch die nötige Begeisterung mitbringen.

 

Nach seinen Berichten ist die Stimmung unter den Läufern und zahlreichen Helfern nicht mit denen eines normalen Straßenlaufs zu vergleichen.
Eine überaus herzliche Atmosphäre und grandiose Stimmung unter allen Beteiligten ist außerordentlich und einprägsam.


Günter Schneider belegte in seiner Altersklasse mit der Zeit von 7:54,56 Std. den 4. Platz und erzielte damit eine hervorragende Leistung.

 

Extremsportler und SGW-Ehrenvorsitzener Günter Schneider absolvierte ähnlich wie beim Wasa-Ski-Langlauf (90 km) zuletzt beim Rennsteiglauf eine Laufdistanz von fast 73 km.

Brückenlauf der SG Westerwald 2008 in Köln

Auch in diesem Jahr nahm die SG Westerwald wieder am Kölner Brückenlauf teil. Mit 26 Läuferinnen und Läufern, darunter auch einige Neueinsteiger vom Frühjahrskurs 2008, ging es morgens um 07:36 Uhr ab Bahnhof Wissen mit dem Zug in Richtung Köln-HBF. Dort angekommen führte der Weg zum Schokoladenmuseum, wo um 10:00 Uhr der Startschuss erfolgte.

Nun waren die 15,8 km mit ihren vier Brücken zu bewältigen. Auch dieses Mal spielte das Wetter wieder mit, allerdings mussten wir uns eine halbe Stunde gegen starken Gegenwind durchsetzen.
Aber das sind die Westerwälder ja gewohnt.


Nach dem alle Läufer die Strecke zufrieden geschafft hatten, galt es die geleerten Energiedepots wieder aufzufüllen. Gemeinschaftlich ging es zum gemütlichen Beisammensein ins Brauhaus.

Für alle Läufer ist schon jetzt klar: Wir sind auch nächstes Jahr wieder dabei, wenn es da heißt:
Brückenlauf 2009!
Vielleicht auch dann wieder mit Läufern, die sich jetzt noch nicht vorstellen können eine solche Strecke am Stück zu laufen. Die alten Hasen freuen sich drauf. Denn auch 2009 soll es wieder eine Laufgruppe in der SGW geben.
                            

 

 

 

 

Bonn 2009 - SG Westerwald war vertreten 

Nicht nur die räumliche Nähe macht den Halbmarathon in Bonn für die Läufer der SG Westerwald interessant - die Strecke gehört sicherlich zu den attraktivsten in ganz Deutschland.
Teils am Rheinufer entlangführend bietet die Laufstrecke durchaus reizvolle Ausblicke in der ehemaligen Bundeshauptstadt und einen beeindruckenden Zieleinlauf mit vielen Zuschauern.
Die Läufer der SG Westerwald waren durchweg zufrieden.
Hier ihre Ergebnisse im Einzelnen:

Christoph Diederich, 2:00:33
Johannes Eckel, 1:47:01
Dunja Kohlhaas, 1:55:57
Reinhard Körber, 2:09:20
Theresia Merk, 2:21:03
Bettina Mockenhaupt, 1:51:20
Kerstin Mockenhaupt, 2:05:49
Armin Mockenhaupt, 1:29:50
Michael Schneider, 1:56:27
Christian Spandern, 1:59:06
Martin Weber, 1:58:46
                                                                         Verfasser: Gabi Eckel

 



Nachtlauf 2009 - Köln 

Am 20. Mai 2009 fuhren einige Läufer/innen der SG Westerwald zum ASV Nachtlauf 2009.
Die Hinfahrt erfolgte zunächst per Auto zum Bahnhof Au, von wo aus die Startunterlagen zur kostenfreien Bahnfahrt an den Zielort, Bahnhof Köln-Deuz, berechtigten.
Mit der traditionell guten Laune erreichten die Teilnehmer den Tanzbrunnen, wo die Laufveranstaltung startete. Mit Bedauern registrierten die Läufer aus der Gruppe, dass die Läuferinnen sich auch an diesem namhaften Ort nicht zu einem Tänzchen bewegen ließen, obwohl es bis zum Start noch ca. 1 Stunde dauerte, die allerdings auch mit netten Gesprächen und viel Gelächter überbrückt wurde, zumal ja auch noch die Startunterlagen abgeholt werden mussten und sich umzuziehen war.
Besonders erfreut waren wir, als Andrea Simon noch eine Startberechtigung vor Ort ergattern konnte und unser Team unterstützte.
Nach dem Startschuss war die Gesamtstrecke von 10,6 km von ca. 3.000 Teilnehmern in zwei Runden zu bewältigen. Das angenehme, trockene Wetter und die herrliche Sicht über den Rhein, zum Kölner Dom und die diversen Sehenswürdigkeiten der Stadt hin, ließen den Lauf mal wieder zu einem Erlebnis werden, welches gerade durch die einsetzende Dämmerung besonders unterstrichen wurde.
Zwei Brücken, die es nicht nur zu überqueren galt, sondern die man erst einmal teilweise über Treppenzuwegungen „erklettern“ musste, forderten den Läuferinnen und Läufern ihren Tribut ab. Diese Brücken waren ja denn auch gleich zweimal zu überwinden, wobei der Treppenanstieg sich insbesondere zwischen Kilometer 8 und 9 kräftezehrend auswirkte.
Zum Schluss sind aber alle Läufer/innen angekommen, wenn auch nicht in jedem Fall ohne Blässuren!
Gratulieren wollen wir insbesondere den Läuferinnen, die noch nicht regelmäßig bei derartigen Lauf-Event’s dabei waren:
Ivonne Linnhart, die ihren ersten Lauf über 10 km in der Zeit von 1:04:37 absolviert hat

Monika Scontus, in 1:24:27   -   Petra Spies, in 1:24:29   und   
Liza Weitershagen, in 1:24:10

Ebenfalls besonders zu erwähnen ist Johannes Eckel, der mit 0:49:15 schnellster Läufer unseres Teams war.
Die Ergebnisse sind im Internet abrufbar unter der Adresse:
http://results.mikatiming.de/2009/nachtlauf/
(bei Verein bitte ‚SG Westerwald’ eingeben)

Ich glaube im Namen aller Teilnehmer sagen zu können, dass es ein herrlicher Lauf war, nach dem man sich wünscht auch nächstes Jahr wieder „dabei“ sein zu können.

Anmerkung der Redaktion: Wieder unter dem Motto „dat Wasser von Kölle schmekt jod“ 

 

Mittelrehin 2009 - Läufer/innen der SG Westerwald wieder dabei 

Ist es die wunderbare Laufstrecke im Weltkulturerbe oder die neue Startzeit am frühen Abend, der Mittelrhein-Marathon von Oberwesel bis Koblenz scheint den SG Westerwald-Läufern zu liegen.
Als stark und beeindruckend nur kann die Leistung von Dr. Monika Hammer-Kreil aus Elkenroth bezeichnet werden. Die SG Westerwald-Läuferin, in der W45 startend, verbesserte erneut ihre persönliche Bestleistung und erreichte die phantastische Zeit von 3:29,57 Std. Damit belegte sie in der Gesamtwertung bei den Frauen den 5. Platz und siegte in ihrer Altersklasse.
Auch die anderen Läufer der SG Westerwald erreichten sehr ansprechende Zeiten.
Der Malberger Marathonläufer Armin Mockenhaupt finishte in 3:o6,23 Std., sein Bruder Bernd in 3:30,04 Std.
Uli Kohlhaas aus Steinebach erreichte eine Zeit von 3:40,20 Std, Dr. Klaus Kohlhas 3:50,18 Std.
Auf der Strecke, die "nur" halb so lang ist blieb Dunja Kohlhaas nur wenig mit 2:01,07 Std. über der 2-Std. Grenze
Und Markus Merk erreichte persönliche Bestzeit mit 1:55,53 Std.


Biel 2009 

Biel - oder franz. Bienne ist ein idyllischer Ort in der Schweiz im Kanton Bern gelegen. Ideal für den Urlaub, der keine Wünsche offen lässt.
Biel ist aber auch alljährlich der Austragungsort für einen 100 km Lauf.
Ein 1oo km Lauf? Nichtläufer werden sich verwundert fragen, ob dies überhaupt möglich ist. Es ist möglich und für viele Ultralangstreckenläufer ist es ein absoluter Traum dort einmal laufen zu können. Dieser Lauf ist wahrscheinlich weltweit "der" 1oo km Lauf schlechthin und nicht umsonst heißt es bei vielen Läufern, die mehr als Marathon laufen wollen, "Irgendwann musst du nach Biel."
Realität dort laufen zu können wurde es für den 68-jährigen SG Westerwald-Sportler Günter Schneider.
Der Läufer mit über 35-jähriger Erfahrung in seiner Sportart bereitete sich äußerst konsequent und intensiv auf diesen Wettkampf vor. So absolvierte er in der Trainingsphase über Monate hinweg viele Läufe über 30, 40 und sogar 50 km.
Am Freitagabend, 11 Juni 22.oo Uhr erfolgte der Start in Biel, ein Lauf also durch die Nacht. Fahrradbegleitung ist für die Läufer durchaus möglich, aber nicht auf den ersten 20 km und auch nicht auf dem berühmt - berüchtigten Teilstück "Ho Chi Minh-Pfad" genannt. Ein inoffizieller, aber im Kreis der Biel-Läufer durchaus gängiger Name.
Das ist ein etwa 8 km langer, schmaler Pfad, steinig und voller Baumwurzeln.
Beeindruckend für Günter Schneider war war auch die Volksfestatmosphäre in den Dörfern und Städtchen; denn trotz der nächtlichen Stunde herrschte eine Stimmung, die immer wieder neue Kräfte mobilisieren konnte.
Insgesamt war die Strecke abwechslungsreich, führte über verschiedenen Untergrund, beinhaltete An- und Abstiege.
Die letzten 10 km lief Schneider, so berichtete er, wie auf Flügel, überholte zahlreche Läufer und ebenso glücklich erlebte er den Zieleinlauf.

Mit der nie erwarteten Zeit von 10:25,37,9 Std. belegte er in der M65 einen sehr guten 3. Platz.  
Und wieder bestätigt es sich wie schon so oft: Laufen ist mehr als nur Bewegung, Laufen kann ein ganz großes Erlebnis sein.