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TT-Abteilung schließt sich der TTF Oberwesterwald an

Tischtennis
veröffentlicht von Markus Solbach am [PUBL_DATE]
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Artikel aus der Rhein Zeitung vom 22. Juni 2015


Nachbarn machen jetzt gemeinsame Sache

Tischtennis TTF Oberwesterwald und SG Westerwald bündeln die Kräfte – Verbandsklassen-Einteilung abgeschlossen

Region. Wo in der Tischtennis-Saison 2015/16 TTF Oberwesterwald draufsteht, ist rund ein 50-Prozent-Anteil SG Westerwald drin. Die beiden Vereine haben sich zusammengetan, was ein Verschwinden der SGW aus Spielplänen und Tabellen zur Folge hat. „Die erste Mannschaft der SG war von der Zahl der Spieler her nicht stark genug besetzt, um in der 2. Rheinlandliga konkurrenzfähig zu sein“, erklärt Felix Heinz, Mannschaftsführer der TTF, einen der Gründe für den Zusammenschluss, von dem in Bezug auf das Männer-Team beide profitieren. Denn Bezirksliga-Meister SG Westerwald zieht die Oberwesterwälder als neue Verbündete quasi mit hoch und tritt unter deren Namen nun hinter die Platte. Auf der Gegenseite profitiert die Mannschaft aus Gebhardshain auf anderen Ebenen von der Vereinigung. „Die TTF Oberwesterwald sind im Jugendbereich und in der Breite besser aufgesteilt“, macht Heinz klar, was der zweite Teil der neuen Spielgemeinschaft beizutragen hat

"Das immer größer werdende Freitzeitangebot, aber auch die fehlende Leistungsbereitschaft etwas für den Sport zu tun, lässt bei den Kindern und Jugendlichen immer mehr nach", beklagt Markus Solbach, TT-Abteilungsleiter der SG Westerwald, die Entwicklung im Tischtennissport die letzten Jahre.

"Dies zieht sich allerdings nicht nur bei der SG Westerwald wie ein roter Faden durch die letzten Jahre sondern ist, bis auf ganz, ganz wenige Ausnahmen, auch in anderen Vereinen bzw. in der gesamten Region festzustellen", betont Solbach.

Trotz der erfolgreichen letzten Saison, verbunden mit dem Aufstieg in die 2. Rheinlandliga, fehlt auf Dauer einfach die Stabilität in der Spitze aber auch der Breite.

Um diesem Negativtrend entgegenzuwirken suchte Solbach bereits im März Gespräche mit dem benachbarten Freunden der TTF Oberwesterwald um über eine mögliche Zusammenarbeit zu sprechen.

"Die TTFOWW ist eine sehr gut aufgestellte Spielgemeinschaft mit den beiden Hauptmotoren Markus Fabig (Stammverein FC Norken) und Felix Heinz (Stammverein TTV Lautzenbrücken). Beide sind für die TTF OWW, aber auch für die TT-Region WW-Nord, unbezahlbar. Durch ihren unermüdlichen Einsatz stellen sie einiges fürs Tischtennis auf die Beine. Solche Typen gibt es nur noch ganz, ganz wenige", betont Solbach.

Zudem hat die TTF Oberwesterwald die letzten Jahre hervorragende Jugendarbeit im männlichen, aber auch im weiblichen Nachwuchsbereich, betrieben.

Einige sehr ehrgeizige aber vor allem talentierte Jugenspieler warten nur auf ihre Einsätze in den oberen Herrenspielklassen um ihr Niveau voran zu treiben. Aber auch die Breite soll auf keinen Fall, werde bei den Herren, Damen und Jugendlichen vernachlässigt werden.

Mit sieben Herrenmannschaften, sechs Jugend- und zwei Damenteams stellt die TTF OWW in der neuen Saison in der Region die meisten Wettkampfmannschaften.

 

Verfolgen ab der Saison 2015/2016 gemeinsame Ziele durch den Zusammenschluß TTF Oberwesterwald und SG Westerwald: von links: Felix Heinz, Vorsitzender TTF Oberwesterwald, Markus Fabig, stellv. Vorsitzender TTF Oberwesterwald und Markus Solbach (Sportwart TTF Oberwesterwald)

Diese tritt in der 2. Rheinlandliga mit ungefähr ausgeglichener Spielerstärke aus beiden Lagern an. Die acht Gemeldeten setzen sich aus fünf SGWlern und drei Oberwesterwäldern zusammen und messen sich mit dem TTC Maischeid, dem TuS Kehrig, den Mitaufsteigern SG Weißenthurm-Kettig, TTC Zugbrücke Grenzau III und TTC Mülheim-Urmitz/Bahnhof II sowie den vier Arrivierten der Vorsaison SF Nistertal II, TTV Alexandria Höhn, SG Mühlbachtal und TV Eintracht Cochem.

In den höheren Spielklassen auf Verbandsebene ist die Region nördlicher Westerwald durch die SF Nistertal in der Verbandsoberliga sowie den VfL Kirchen und die TTG Höchstenbach/Mündersbach in der 1. Rheinlandliga vertreten. Neben dem über die Relegation aufgestiegenen Team von der Sieg schafften der TTC Grün-Weiss Zewen, die TTG Gerolstein-Daun und die SG Sinzig/Ehlingen den Sprung in die Liga. Von oben, und zwar aus der Oberliga, kommt der zurückgezogene SV Eintracht Mendig. Weitere Gegner des VfL und der Höchstenbacher sind die TTF Konz, die SG Lahnbrück Fachbach, der TTC Grün-Weiss Kirn und der VfR Simmern II.

Exakt die Hälfte der zehn Teams starken 1. Bezirksliga Ost kommt aus der Region Westerwald Nord. Rheinlandliga-Absteiger VfL Dermbach, die ASG Altenkirchen, der SV Alsdorf mit gleich zwei Mannschaften und der VfL Kirchen II bekommen es mit dem TTC Wirges III, der SG Lahnbrück Fachbach II, den Spfr Höhr-Grenzhausen II, dem TTC Wirges IV und der TTG Höchstenbach/Mündersbach II als Vertreter aus dem südlichen Westerwald und dem Rhein-Lahn-Kreis zu tun.

In der 2. Bezirksliga treten in der neuen Saison die SF Nistertal III, der SSV Hattert, der TuS Weitefeld-Langenbach II, der TTC Harbach, die TTF Obersterwald II, der SV Alsdorf III, der SC Westernohe, die SG Niederfischbach/Fischbacherhütte, die SG TV Jahn Brachbach/DJK Mudersbach und der TuS Weitefeld-Langenbach III an.

Bei den Frauen kann inzwischen die Verbandsoberliga als oberste Verbandsklasse bezeichnet werden, startet hier mit dem Oberliga-Absteiger TSV Gau-Odernheim nur eine Mannschaft aus dem RTTV. Die TTF Oberwesterwald und die ASG Altenkirchen II halten die Fahnen des nördlichen Westerwaldes hoch. Die Gegner hießen neben Gau-Odernheim TTC Mülheim-Urmitz/Bahnhof II, TTC Rommersheim, SG Speicher-Orenhofen, TuS Monzingen, TTG Hargesheim/Roxheim sowie VfR Simmern und TTF Asbacher als Aufsteiger aus der 1. Rheinlandliga. Darunter konnten immerhin noch eine 1. Rheinlandliga mit acht Mannschaften und zwei Staffeln der 1. Bezirksliga mit je sieben Teams gebildet werden. In der Rheinlandliga spielen wie gehabt unter anderem der RSV Girkenroth und der FSV Kroppach. Die Gegner sind Verbandsoberliga-Rückzieher TTF Konz, SG Mühlbachtal, TTC Gelb-Rot Trier II, TuS Mosella Schweich, sowie die Aufsteiger TTC Wirges II und SG Weißenthurm-Kettig. In der 1. Bezirksliga Ost verzichtete die SG Niederfischbach/Fischbacherhütte auf den Aufstieg und spielt damit weiterhin gegen den SSV Nordhofen, die TTG Höchstenbach/Mündersbach, die TTF Oberwesterwald II, den TTC Nentershausen, den TTC Harbach und die TTG Zinnau/Nister.

RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Montag, 22. Juni 2015, Seite 14 (0 Views)

Letze Änderung: 28.07.2015 um 17:29

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