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Ping Pong grillen

Tischtennis
veröffentlicht von Markus Solbach am [PUBL_DATE]
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Tischtennis Hobbyspieler „ Ping –Pong“ besuchen die Schmiede am Besucherbergwerk in Steinebach.

Die Hobbytischtennisspieler Ü 50 der SG Westerwald tauschten am Montagabend den Tischtennisschläger mit dem Schmiedehammer. Gezielte „Schläge“ führen sowohl beim Tischtennis wie auch beim Schmieden zum gewünschten Erfolg. An der neuen Schmiede am Besucherbergwerk  der „Grube Bindweide“ in Steinebach/Sieg gab es unter Anleitung einen erfolgreichen Einstieg in die Technik des Schmiedens mit glühendem Eisen. Werner Meurer,  mit 82 Jahren der Senior der aktiven Tischtennisspieler, beruflich ein Meister seines Fachs mit Schere und Kamm, schmiedete mit gezielten Schlägen ein kleines Hufeisen für ein „mongolisches Steppenpferd“. Nach diesem Anschauungsunterricht  wurde das ca. 2500° heiße Schmiedefeuer so richtig entfacht und die Gruppe schmiedete gemeinsam ein großes Hufeisen für ein „Belgisches Kaltblut“.

Der Gründer dieser Tischtennisgruppe, der 88 jährige Carolus von der Warsenburg  aus Gebhardshain, beobachtete die Arbeit mit Feuer und Rauch aus respektvollem Abstand.  

Die Glut des langsam ausgehenden Schmiedefeuers  wurde im Anschluss noch zum Grillen genutzt und so kamen die 18 Teilnehmer und Teilnehmerinnen wieder zu Kräften und der durch die Hitze und den Rauch entstandene Durst wurde mit erfrischenden Getränken gelöcht.

Alfred Gagelmann begeistere die Ping-Pongs mit seinem lustigen Vortrag über die Probleme eines Rentners mit der Freizeitgestaltung im Alltag.

Zum Abschluss präsentierten dann Werner Maurer mit dem Schifferklavier und Alfred Gagelmann mit Hammer und Amboss die Ambosspolka  den begeisterten Zuhöhrern  in der Schmiede.

Wer jetzt Interesse an Tischtennis und Spaß  bekommen hat, kann sich Montags von 18 – 20 Uhr in der Sporthalle in Gebhardshain oder im Büro der SG Westerwald informieren.

Bericht von Felix Weller (Steinebach)

Letze Änderung: 28.08.2015 um 08:43

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