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Mitgliederversammlung 2016

veröffentlicht von Markus Solbach am [PUBL_DATE]
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SG Westerwald zieht gute Bilanz für 2015

Sport Riesenangebot, aber Übungsleiter fehlen – Hockeyteam sucht weiter nach Rasenplatz

Von unserer Mitarbeiterin Melina Bröcker 

Steinebach. Bei der Jahreshauptversammlung der Sport-Gemeinschaft Westerwald (SGW) Gebhardshain in der Gaststätte „Steinebacher Hof“ in Steinebach blickten die Mitglieder auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Da der Vorsitzende Willi Philipp erkrankt war, führte seine Stellvertreterin Ruth Schnell durch das Programm der Versammlung.

Derzeit zählt der Verein 1498 Mitglieder, davon 435 Jugendliche – eine Zahl, auf die die SG stolz ist. Dafür wird den Mitgliedern auch einiges geboten: in zehn verschiedenen Abteilungen bietet der Verein mehr als 155 Übungsstunden pro Woche an, davon allein 74 im vereinseigenen Fitnessstudio. Auch die ständigen Kursangebote in den Bereichen Power-fit-Gymnastik, unter anderem Yoga, Selbstverteidigung, Nordicwalking oder Semi-Boxing, werden gut besucht. Außerdem soll in diesem Jahr eine Cross-fit-Anlage im Außenbereich des Fitnessstudios gebaut werden. Es wurde angemerkt, dass die Kooperation mit der Westerwald-Schule Gebhardshain weiterhin hervorragend läuft. Seit Ende vergangenen Jahres besteht eine weitere Kooperation mit dem lizenzierten Krav-Maga-Trainer David Hahmann.

Aber auch ein weniger erfreuliches Thema musste seitens des Vorstands und der zehn Abteilungsleiter zur Sprache gebracht werden: Nach wie vor finden sich keine neuen Übungsleiter – ein Problem, das viele Vereine kennen. „Heutzutage noch genügend Übungsleiter zu finden, ist leider nicht mehr so einfach“, merkte Schnell an und appellierte an alle Interessierten, eine Ausbildung in Erwägung zu ziehen, damit das vielfältige Sportangebot weiterhin bestehen bleiben kann.

Außerdem griff Hockey-Abteilungsleiter Luis Gomez eine Diskussion aus dem Vorjahr auf: Auch 2015 wurde der Hockeymannschaft laut Gomez in der Feldsaison kaum Gelegenheit geboten, auf dem Gebhardshainer Rasenplatz zu trainieren. Trotz der Zusage seitens der Verbandsgemeinde und der DJK Gebhardshain, den Platz von April bis September nutzen zu dürfen, wurde den 30 Hockeyspielern der Zutritt ab Mai vergangenen Jahres verwehrt. Grund dafür war das Einsäen des Rasens. Derzeit hält die Mannschaft Ausschau nach alternativen Plätzen im Umkreis, da man befürchtet, auch in diesem Jahr keine Lösung für das Problem zu finden.

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war die Ehrung langjähriger, treuer Mitglieder. Seit 25 Jahren sind dabei: Philipp Alhäuser, Bärbel Backaus, Georg Eckel, Joachim Greb, Ulrike Härter, Klaus Hombach, Sascha Kill, Ulrike Liessfeld, Manuela Reichert-Brenner, Werner Rosenfeld, Michael Schock, Hubert Scholl und Heribert Weber.

RZ Kreis Altenkirchen vom Dienstag, 15. März 2016, Seite 20 (0 Views)
 
 
 
Die stellv. SGW-Vorsitzende Ruth Schnell (links) ehrte für 25/26 Jahre Mitgliedschaft folgende Mitglieder: Oben von links: Heribert Weber, Ulrike Liessfeld, Joachim Greb und Kassiererin Manuela Reichert-Brenner. Unten von rechts: Werner Rosenfeld, Sascha Kill, Georg Eckel und Hubert Scholl.
 
Bild: Markus Solbach
 
 

 

SG Westerwald blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

Für 2016 geplante Highlights sind unter anderem ein Cross-Fit-Außenbereich. Neben den Berichten der einzelnen Abteilungen spielte auch die Sorge um die Trainingsmöglichkeit der Feldhockey-Mannschaft eine Rolle.

 

 

Zur jährlichen Mitgliederhauptversammlung konnte die stellvertretende Vorsitzende Ruth Schnell die Vereinsmitglieder in Steinebach begrüßen. Sie vertrat den ersten Vorsitzenden Willi Philipp.

Die Vielfalt der SG Westerwald wurde in den Berichten der einzelnen Abteilungen deutlich. Im Bereich Basketball ist das spielerische Niveau zurzeit zwar noch niedrig, aber für die Zukunft wurden bereits Pläne geschmiedet. Im vergangenen Jahr fand das erste Freundschaftsspiel statt, für das Jahr 2016 ist mindestens ein weiteres Freundschaftsspiel geplant. Im Fitness-Bereich konnte von einem reibungslosen Betrieb berichtet werden. Neue Geräte im Kardio-Bereich wurden angeschafft, weitere Anschaffungen sind geplant. Ein High-Light ist für den Außenbereich in Planung: Hier soll eine Cross-Fit-Anlage entstehen. Dies war auch ein langgehegter Traum des im Jahr 2015 plötzlich verstorbenen Michael Lamm, welcher fast 20 Jahre lang die Fitness-Abteilung leitete. Der Gymnastik-Bereich freute sich über großen Zulauf. Vor allem das Kindertanzen stieg in der Beliebtheit. Neben dem bereits bestehenden Angebot in Elkenroth sind auch für Gebhardshain ähnliche Angebote in Planung.

Im Hockey-Bereich wurde erstmals ein Trainingslager mit über 30 Kindern durchgeführt, die Abteilung Laufen/Walken wird weitere Kurse im aktuellen Jahr anbieten. Im Bereich Leichtathletik konnten junge Mitglieder aus den eigenen Reihen zu Übungsleiter-Helfern ausgebildet werden. Über guten Zusammenhalt freute sich die Taekwondo-Abteilung, hier werden auch außerhalb des Trainings viele gemeinsame Aktivitäten unternommen. Das Volleyball-Team für Erwachsene hatte sich zwar leider aufgelöst, stattdessen ist jetzt jedoch eine Mädchengruppe hier aktiv. Die Ski-Gymnastik ist weiterhin außerordentlich gut besucht: Rund 40 Personen, auch über die Grenzen der Verbandsgemeinde hinaus, besuchten regelmäßig die Übungsstunden. Die Herz-Sport-Gruppe sowie das Rückentraining erfreuten sich ebenfalls großer Beliebtheit.

Eine Sorge eint jedoch fast alle Abteilungen: Es werden Jugendliche und neue Übungsleiter gesucht. Diese werden stetig aus- und fortgebildet. Zurzeit verfügt der Verein über 29 lizenzierte Übungsleiter, sowie 25 weitere ohne Lizenz.

Bei der anschließenden Aussprache stand vor allem die Hockey-Abteilung im Vordergrund. Abteilungsleiter Luis Gomez berichtete, dass ausreichend Spieler vorhanden seien, um eine spielstarke Feldhockey-Mannschaft zu melden – dann könnten hier auch Wettbewerbe bestritten werden. Bisher scheitert dies jedoch an den nicht ausreichenden Trainingsmöglichkeiten. Der Rasenplatz in Gebhardshain konnte im vergangenen Jahr nur zwei Mal bespielt werden. Fußballwettbewerbe oder Aussaat bzw. Ruhezeit des neuen Rasenplatzes verhinderten, dass die Hockey-Spieler dort trainieren konnten. Weiterhin waren Bedenken geäußert worden, dass die Hockey-Spieler mit ihren Schlägern den Rasen beschädigen könnten. Auch Befürchtungen, dass sogar der Schulsport unter dem nicht optimal benutzbaren Rasen leidet, wurden laut. Zuvor auf dem Hartplatz existierten diese Probleme nicht, es sei “ein Geben und ein Nehmen“ gewesen, schilderte der Abteilungsleiter. Neben einer anstrebten Einigung wird nun parallel nach Ausweichmöglichkeiten gesucht, um doch noch kurzfristig eine Feldhockey-Mannschaft melden zu können. Da die Mitglieder der SG Westerwald in der ganzen Region beheimatet sind, sei es durchaus eine Überlegung wert, das Training in einer anderen Ortsgemeinde durchzuführen. (daz)

 

Artikel aus dem AK-Kurier von Linda Weitz

Letze Änderung: 17.03.2016 um 08:55

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