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Geplante Neufassung SGW-Satzung

veröffentlicht von Markus Solbach am [PUBL_DATE]
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Neufassung

der

 

S a t z u n g

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der Sportgemeinschaft Westerwald e.V.

vom   08. April 2011

 

§ 1

 

Name, Sitz und Zweck

 

1.    Der am 03.04.1973 in Gebhardshain gegründete Sportverein führt den Namen „Sportgemeinschaft Westerwald“ e.V.

      Er ist Mitglied des Sportbundes Rheinland im Landessportbund Rheinland-Pfalz und der   zuständigen Landesfachverbände dessen Regelwerke, Richtlinien und Ordnungen ergänzend und unmittelbar für die Vereinsmitglieder gelten.

 

      Der Verein hat seinen Sitz in 57580 Gebhardshain.

 

      Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Montabaur eingetragen.

 

      Das Geschäftsjahr des Vereinsjahrs ist das Kalenderjahr.

 

      Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

 

2.      Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen, einschließlich sportlicher Jugendpflege sowie gesundheitsfördernder und freizeitorientierter Betätigungen im Jugend-, Erwachsenen- und Seniorenbereich. Er fördert gleichfalls den Leistungssport auf allen Ebenen.

 

      Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.


Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

 

      Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

      Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.

 

3.      Der Verein verpflichtet sich, die Sportart „Fußball“ nicht auszuüben, um dadurch ein freundschaftliches Verhältnis mit den bisher innerhalb der Verbandsgemeinde bestehenden Sportvereinen zu gewährleisten.

 

 

§ 2

 

Erwerb der Mitgliedschaft

 

1.    Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, wie auch eine juristische

       Person des öffentlichen oder privaten Rechts.

 

       Die Vereinsmitgliedschaft gliedert sich in Aktiv-und Passivmitglieder, Jugendmitglieder

       und Ehrenmitgliedschaften. Über eine separat von der Mitgliederversammlung zu

       beschließende Beitragsordnung können zudem weitere Mitgliedschaftsarten im Einzelnen

       ergänzend festgelegt werden. Mit dem Vereinsbeitritt wird auch die grundsätzliche

       Zustimmung zur gebotenen Erfassung, Speicherung und zweckbestimmten zulässigen

       Nutzung der persönlichen Mitgliederdaten erteilt, die der Verein unter Berücksichtigung

       des Datenschutzgesetzes und des Vereinszwecks zu verwalten hat.

 

       Jugendmitglieder haben die vollen Mitgliedschaftsrechte, sofern die separate Jugend-

       ordnung des Vereins nichts anderes bestimmt. Bei der Wahrnehmung ihrer Mitglied-

       schaftsrechte werden sie von dem gesetzlichen Vertreter vertreten, sie haben die vollen

       Rechte von ordentlichen Mitgliedern mit Beginn des auf die Vollendung des 18. Lebens-

       jahres folgenden Tages.

 

       Kurzzeit- oder Probemitglieder sind im Gegensatz zur ordentlichen Mitgliedschaft nicht

       stimmberechtigt in Mitgliederversammlungen.

 

       Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen. Darüber entscheidet der Vorstand bzw. der

       Abteilungsvorstand oder Abteilungsleiter, die Ablehnung eines Aufnahmegesuchs muss

       nicht begründet werden.

 

       Bei Jugendlichen und Heranwachsenden ist die schriftliche Zustimmung des gesetzlichen

       Vertreters beim Aufnahmeantrag erforderlich, Entsprechendes gilt für die Austrittser-

        klärung. Mit dem Vereinsbeitritt und Aufnahme in den Verein anerkennt jedes Mitglied

       die Bestimmungen und Vorgaben dieser Satzung sowie des Verbands, die ergänzenden

       Richtlinien und Ordnungen sowie Beschlüsse der Mitgliederversammlung.

 

       Personen, die sich in besonderer Weise um den Verein und seine Zweckverfolgung

       verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes mit Zustimmung durch

       die Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Gleiches gilt für die

       Anerkenung und Würdigung durch die Ernennung zu Ehrenvereinsvorsitzenden.

 

       Der Verein kann im Übrigen eine separate Ehrenordnung mit Zustimmung durch die

       Mitgliederversammlung beschließen.

 

2.    Die Mitgliedschaft endet

 

a.       mit dem Tod (natürliche Person) oder der Auflösung (juristische Person) des Mitglieds,

b.      durch freiwilligen Austritt,

c.       durch Ausschluss aus dem Verein,

d.      Streichung von der Mitgliederliste.

 

        Der Austritt muss schriftlich gegenüber den vertretungsberechtigten Vorstandsmit-

        gliedern erklärt werden. Er ist nur unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zum

        Ende eines Kalenderjahres möglich. Ein Mitglied kann mit sofortiger Wirkung nach vor-

        heriger Anhörung durch Beschluss des geschäftsführenden Vorstands aus dem Verein

        ausgeschlossen werden, wenn es in schwerwiegender Weise gegen die Interessen des

        Vereins wegen Nichterfüllung der Verpflichtungen nach Satzung, Ordnungen, Richt-

        linien oder unehrenhafter Handlungen verstoßen hat. Dem Mitglied ist die Entschei-

       dung schriftlich unter Mitteilung der Ausschlussgründe mit einer abschließenden

       Äußerungsfrist von 14 Tage zuzustellen und wird mit dem Zugang wirksam.

 

       Gegen die Entscheidung des geschäftsführendenVorstandes ist die Berufung zur

       nächsten Sitzung des Gesamtvorstandes zulässig. Dieser entscheidet dann ab-

       schließend. Mit Zugang des Ausschließungsbeschlusses ruhen die Mitglieds-

       rechte des Mitgliedes, die Beitragspflicht besteht bis zum Ablauf dieses

       Kalenderjahres.

       Das Mitglied kann zudem auf Beschluß des Geschäftsführenden Vorstandes von der

       Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung

       mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrags im Rückstand ist und seit Absendung des

       zweiten Mahnschreibens mehr als drei Monate vergangen sind. Der Ausschluss ist dem

       Mitglied durch einfachen Brief mitzuteilen.

 

       Bei Beendigung der Mitgliedschaft besteht kein Anspruch am Vereinsvermögen.

       Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstandsmitglied.

 

 

§ 3

 

Mitgliedsbeiträge

 

Die Mitglieder zahlen monatliche Mitgliedsbeiträge und anfallende Verwaltungsgebühren, deren Höhe die Mitgliederversammlung über eine Beitragsordnung jeweils verbindlich festlegt.

Nähere Einzelheiten über die Zahlung und Fälligkeitstermine werden druch Beschluss des geschäftsführenden Vorstandes geregelt.

Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit, sie haben ansonsten die gleichen Rechte

wie ordentliche Mitglieder.

 

§ 4

 

Stimmrecht und Wählbarkeit

 

1.   Stimmberechtigt sind alle Mitglieder vom 16. Lebensjahr an. Jüngere Mitglieder können

      an der Mitgliederversammlung und den Abteilungsversammlungen teilnehmen.

      Als Vorstandsmitglieder sind Mitglieder vom vollendeten 18. Lebensjahr an

      wählbar.

2.   Bei der Wahl des Jugendleiters haben alle Mitglieder des Vereins vom 10. bis 25.

      Lebensjahr Stimmrecht. Näheres regelt die Jugendordnung des Vereins.

 

§ 5

 

Vereinsorgane

 

Organe des Vereines sind:

 

a)  die Mitgliederversammlung,

b)  der Vorstand

      als geschäftsführender Vorstand oder als Gesamtvorstand.

 

 

§ 6

 

Mitgliederversammlung

 

1.  Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.

 

2.  Die Mitgliederversammlung ist zuständig für alle Aufgaben, soweit sie nicht dem Vorstand

     oder anderen Vereinsorganen obliegen. Sie ist ausschließlich zuständig für folgende

     Angelegenheiten:

a)      Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplanes für das nächste Geschäftsjahr,

b)      Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes, des Rechnungsprüfungsberichts der Kassenprüfer, der Jahresberichte der Abteilungsleiter, Entlastung des Vorstandes,

c)      Beschlussfassung zur Beitragsordnung,

d)      Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes und der Kassenprüfer,

e)      Änderung der Satzung,

f)        Auflösung des Vereins,

g)      Beschlussfassung über vorgelegte Anträge,

h)      Ausschluss eines Vereinsmitglieds,

i)        Ernennung von Ehrenmitgliedern/Ehrenvorständen.

 

3.  Eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet in den ersten

     sechs Monaten eines jeden Jahres statt.

 

4.  Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von drei Wochen

     mit entsprechender Tagesordnung einzuberufen, wenn es

a)      der geschäftsführende Vorstand oder der Gesamtvorstand beschließt,

b)     ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe beim Vorstand beantragt hat.

 

5.  Die Einberufung der Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstandsvorsitzenden

     oder stellvertretenden Vorsitzenden im Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Gebhards-

     hain. Zwischen der Veröffentlichung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist

     von mindestens 10 Tagen liegen.

6.  Mit der Einberufung der ordentlichen Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung

     mitzuteilen. Diese muss folgende Punkte enthalten:

 

a)      Bericht des Vorstandes,

b)     Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer,

c)      Entlastung des Gesamtvorstandes,

d)     Wahlen, soweit diese erforderlich sind,

e)      Beschlussfassung über vorliegende Anträge.

 

7.  Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder

     beschlussfähig. Die Übertragung der Ausübung des Stimmrechts auf andere Mitglieder ist

     nicht zulässig.

 

8.  Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mit-

     glieder gefasst. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.

     Satzungsänderungen können nur mit einer Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen

     Stimmen beschlossen werden.

    

9.   Über Anträge, die nicht in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann in der Mitglieder-

      versammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens drei Tage

      vor der Versammlung schriftlich beim Vorsitzenden des Vereins eingegangen sind.

      Dringlichkeitsanträge dürfen nur behandelt werden, wenn die Mitgliederversammlung

      mit einer Zweidrittelmehrheit beschließt, dass sie als Tagesordnungspunkte aufgenommen

      werden.

      Ein Dringllichkeitsantrag auf Satzungsänderung bedarf der Einstimmigkeit.

 

10. Geheime Abstimmungen erfolgen nur, wenn mindestens 10 stimmberechtigte Mit-

      glieder es beantragen.

 

11. Für die Dauer der Durchführung von Vorstandswahlen wählt die Mitgliederver-

      sammlung einen Versammlungsleiter. Nach Wahl des Vorsitzenden führt dieser

      die weiteren Wahlgänge zu Ende.

      Der Protokollführer wird vom Versammlungsleiter bestimmt. Grundsätzlich

      übernimmt diese Aufgabe der Hauptamtliche Vereinsmanager.

 

12. Ein Wahlkandidat gilt als gewählt, wenn er mehr als die Hälfte der abgegebenen

      gültigen Stimmen erhalten hat. Ist diese Stimmenzahl nicht erreicht worden, hat dann

      im zweiten oder einem ggf. gebotenen weiteren Wahlgang eine Stichwahl zwischen

     den beiden verbleibenden Kandidaten stattzufinden, die bis dahin die meisten Stimmen

     erhalten haben.

 

13. Es werden zwei Kassenprüfer gewählt, die nicht dem Gesamtvorstand angehören dürfen.

      Das Gleiche gilt für die selbständigen Abteilungen. Die Kassenprüfer prüfen gemeinsam

      die Kassen sowie deren Buchführung. Sie berichten der Mitgliederversammlung und

      machen dieser auch Vorschläge zur Haushaltsgestaltung. Die Kassenprüfer haben der

      Mitgliederversammlung vor der Beschlussfassung die festgestellten Beträge und die

      einzelnen Zahlungen mitzuteilen und auf Verlangen zu erläutern. Bei ordnungsgemäßer

      Führung der Kassengeschäfte beantragen sie die Entlastung des Schatzmeisters und

      Vorstandes.

 

 

§ 7

 

Mitarbeiterkreis

 

1.      Zum Mitarbeiterkreis gehören

a) die Mitglieder des Vorstandes
b) die Abteilungsleiter
c) die Übungsleiter
d) die Betreuer, Platz- und Hauswarte
e) Schiedsrichter und Kampfrichter
f) Vertreter in Fachgremien des Sports auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene
g) Kassenprüfer
h) Ehrenvorsitzender

i) Hauptamtlicher Vereinsmanager

 

2.      Der Mitarbeiterkreis tritt mindestens einmal jährlich zusammen. Er wird vom Vorsitzenden geleitet.

 

3.      Der Mitarbeiterkreis soll gewährleisten, dass alle im Verein tätigen Mitarbeiter laufend über alle Geschehnisse im Verein informiert werden. Er hat die Aufgabe, bei allen besonderen Maßnahmen und Vorhaben des Vereins zu helfen und beratend mitzuwirken.

 

 

 

§ 8

 

Vorstand

 

1.     Der Vorstand arbeitet

a) als geschäftsführender Vorstand, bestehend aus:

      1. dem Vorsitzenden,
2. zwei stellvertretenden Vorsitzenden,
3. dem Schatzmeister,
4. dem Geschäftsführer.

      Sollte für die Ämter Nr. 3. oder 4. kein Mitglied zur Verfügung stehen, ist bis zur

      nächsten Vorstandsneuwahl eine Personalunion mit den Ämtern 1. oder 2. zulässig.

     

      Zur Unterstützung des Vorstandes kann ein Hauptamtlicher Vereinsmanager bestellt werden. Dieser handelt im Auftrag des Vorstandes und ist vereinsrechtlich kein

      besonderer Vertreter im Sinne von § 30 BGB.

b) als Gesamtvorstand, bestehend aus:
1. dem geschäftsführenden Vorstand a),
2. dem Jugendleiter und seinem Stellvertreter,
3. dem Seniorenbeauftragten,
4. dem stellvertretenden Schatzmeister,
5. dem Chronist/Sozialwart,
6. den Abteilungsleitern,
7. den Beisitzern und
8. dem Ehrenvorsitzenden.

 

2.     Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und seine beiden Stellvertreter. Sie

      vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von ihnen ist allein

      vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis zum Verein werden die Stellvertreter jedoch

      nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden tätig.

      Die Mitglieder des Vorstandes, die Abteilungsleiter sowie die Kassenprüfer werden auf

      die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie bleiben so lange im Amt, bis der Nachfolger

      gewählt ist. Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amts-

      zeit aus, kann der Gesamtvorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des

      Ausgeschiedenen wählen.

 

3.     Der Jugendleiter wird in einer gesondert einberufenen Versammlung von der Jugend des

      Vereins gewählt. (Vgl. § 4, Ziff. 2). Die Wahl bedarf der Bestätigung durch die

      Mitgliederversammlung. Die Führung der Jugendabteilung obliegt dem Jugendleiter bzw.

      seinem Stellvertreter. Nähere Einzelheiten regelt die Jugendordnung des Vereins.

 

4.     Der Vorsitzende beruft und leitet die Sitzungen des geschäftsführenden Vorstandes und des Gesamtvorstandes. Dieser tritt zusammen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder drei seiner Mitglieder es beantragen. Er ist beschlussfähig, wenn die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist der Gesamtvorstand berechtigt, ein neues Mitglied kommissarisch bis zur nächsten Wahl zu

      berufen.

 

5.     Zu den Aufgaben des Gesamtvorstandes gehören insbesondere die Überwachung der Beschlussdurchführung aus der Mitgliederversammlung und die Behandlung von

      Anregungen des Mitarbeiterkreises.

 

6.     Der Geschäftsführende Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und erledigt alle

      Verwaltungsaufgaben, soweit sie nicht durch die Satzung oder Gesetz einem anderen

      Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

      1. Die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung,

      2. Die Einberufung und Vorbereitung der Mitgliederversammlung. Die Leitung der

          Mitgliederversammlung durch den Vorsitzenden oder einen der stellvertretenden

          Vorsitzenden,

      3. Die Aufstellung des Haushaltsplanes für jedes Gechäftsjahr, Buchführung, Er-

          stellung des Jahresberichtes,

      4. Aufnahme und Mitwirkung beim Ausschluss von Mitgliedern,

      5. Streichung von Mitglieder aus der Mitgliederliste,

      6. Gründung bzw. Auflösung von Sportabteilungen,

      7. Vorbereitung der Verordnungen nach § 13.

 

7.   Der Geschäftsführende Vorstand ist in seinen Sitzungen beschlussfähig, wenn alle

      Mitglieder eingeladen und mindestens drei Mitglieder, darunter der Vorsitzende oder der

      stellvertretende Vorsitzende anwesend sind.

      Die Einladung erfolgt schriftlich bzw. durch EDV-Mitteilung durch den Vorsitzenden

      oder bei dessen Verhinderung durch den stellvertretenden Vorsitzenden spätestens eine

      Woche vor der Sitzung.

      Der Vorstand beschließt grundsätzlich mit einfacher Mehrheit der abgegebenen

      gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden

      oder bei dessen Abwesenheit die des stellvertretenden Vorsitzenden.

      Die Beschlüsse sind zu protokollieren und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben. Die

      Eintragungen müssen enthalten:

 

           a) Ort und Zeit der Sitzung,

           b) die Namen der Teilnehmer und des Sitzungsleiters,

           c) die gefassten Beschlüsse und die Abstimmungsergebnisse.

     

      Der geschäftsführende Vorstand kann mit Zweitrittelmehrheit zudem bei Bedarf aus ver-

      waltungsorganisatorischen Gründen die Einstellung eines Hauptamtlichen Vereins-

      managers beschließen. Der Gesamtvorstand ist über die Tätigkeit des Geschäftsführenden

      Vorstandes zu informieren.

 

8.      Die Aufgaben der Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes sowie die Abgrenzung der übrigen Vorstandsressorts regelt die Geschäftsordnung des Vereins.

 

9.      Der Vorsitzende, seine Stellvertreter und der Geschäftsführer haben das Recht, an allen Sitzungen der Abteilungen und Ausschüsse beratend teilzunehmen.

 

 

 

§ 9

 

Vergütungen für die Vereinsarbeit

-Ehrenamtspauschale-

 

1.  Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.

2.  Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten

      entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwands-

      entschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden. Über die Höhe und die Personen

      beschließt jeweils der Geschäftsführende Vorstand mit 2/3 Mehrheit.

3.  Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Abs. (2.) trifft der Ge-

     schäftsführende Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertrags-

     beendigung.

4.  Der Geschäftsführende Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung

     einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen.

     Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.

5.  Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der

     Geschäftsführende Vorstand ermächtigt, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglich-

     keiten, hauptamtliche Beschäftigte anzustellen.

6.  Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatz-

     anspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für

     den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto,

     Telefon usw.

7.  Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von 1 Monat nach

     seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die

     Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen

     werden.

8.  Vom Geschäftsführenden Vorstand können per Beschluss im Rahmen der steuerlichen

     Möglichkeiten Grenzen über die Höhe des Aufwendungsersatzes nach § 670 BGB fest-

     gesetzt werden.

9.  Weitere Einzelheiten regelt die Finanzordnung des Vereins, die vom Gesamtvorstand

     erlassen und geändert wird.

 

 

 

 

§ 10

 

Ausschüsse

 

1.      Der Gesamtvorstand kann bei Bedarf für bestimmte Bereiche Ausschüsse bilden, deren Mitglieder vom Gesamtvorstand berufen werden.

 

2.      Die Sitzungen der Ausschüsse erfolgen nach Bedarf und werden durch den Hauptamtlichen Vereinsmanager im Auftrag des Vorsitzenden einberufen.

      

 

 

§ 11

 

Abteilungen

 

1.      Für die im Verein betriebenen Sportarten bestehen Abteilungen oder werden im Bedarfsfalle durch Beschluss des Geschäftsführenden Vorstandes gegründet bzw. aufgelöst.

 

2.      Die Abteilung wird durch die Abteilungsleitung, der besondere Aufgaben übertragen sind,

       geführt. Die Abteilungsleitung bleibt bis zur Neuwahl im Amt.

       Jede Abteilung regelt die Angelegenheiten und Aufgaben des internen Geschäftsbe-

       triebes selbständig, jedoch unter ausdrücklicher Beachtung der Vorgaben nach

       Satzung und ergänzenden Ordnungen. Abteilungen sind zudem an Beschlüsse gebunden,

       die der Vorstand oder die Mitgliederversammlung gefasst bzw. erlassen hat.

 

3.      Die Abteilungsleitung wird von der Abteilungsversammlung gewählt. Sie ist gegenüber den Organen des Vereins verantwortlich und auf Verlangen jederzeit zur Berichterstattung verpflichtet. Zu den Abteilungsversammlungen ist der geschäftsführende Vorstand

      (Vorsitzender) oder im Verhinderungsfall ein anderes Vorstandsmitglied einzuladen.

 

4.    Von den kassenführenden Abteilungen ist ein Sitzungsprotokoll zu erstellen, das dem Geschäftsführenden Vorstand zeitnah vorzulegen ist (siehe § 8, Nr. 7. der Satzung).

 

5.      Die Abteilungen sind im Bedarfsfalle berechtigt, zusätzlich zum Vereinsbeitrag einen Abteilungs- und Aufnahmebeitrag zu erheben. Die Kassenführung der Abteilung kann jederzeit vom Schatzmeister des Vereins geprüft werden. Die Erhebung eines Sonderbeitrages bedarf der vorherigen Zustimmung des Gesamtvorstandes. Prüfungs-

       berichte sind in der Mitgliederversammlung vorzutragen im Rahmen der Gesamt-

       rechnungslegung.

 

6.      Über die aus Sonderbeiträgen zur Verfügung stehenden Mittel verfügt die Abteilungsleitung im Rahmen der notwendigen Ausgaben zur Aufrechterhaltung des Sportbetriebes und der Unterhaltung der Sportanlagen. Darüber hinausgehende Verpflichtungen bedürfen der vorherigen Zustimmung der Abteilungsversammlung und des Gesamtvorstandes. Nähere Einzelheiten regelt die Finanzordnung des Vereins.

 

7.   Mindestens einmal jährlich hat die Abteilungsversammlung stattzufinden, spätestens

      vor der Durchführung der jährlichen Mitgliederversammlung.

  

§ 12

 

Protokollierung der Beschlüsse

 

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung, des Vorstandes, der Ausschüsse sowie der Jugendversammlungen ist jeweils ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem von ihm bestimmten Protokollführer zu unterzeichnen ist.

Es muss enthalten:

1.      Ort und Zeit der Versammlung,

2.      Name des Versammlungsleiters und des Protokollführers,

3.      Zahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder,

4.      Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit,

5.      die Tagesordnung,

6.      die gestellten Anträge, das Abstimmungsergebnis (Zahl der Ja-Stimmen, Zahl

der Nein-Stimmen, Enthaltungen, ungültige Stimmen) und die Art der Abstimmung,

7.      Satzungsanträge,

8.      Beschlüsse, die wörtlich aufzunehmen sind.

 

 

§ 13

 

Erlass von Vereinsordnungen

 

Zur Durchführung der Satzung gibt sich der Verein insbesondere eine Geschäftsordnung, Jugendordnung, Ehrenordnung und eine Finanzordnung.
Diese werden vom Gesamtvorstand mit einer Zweidrittelmehrheit beschlossen.

Die Beitragsordnung bedarf der Zustimmung der Mitgliederversammlung.

 

 

§ 14

 

Auflösung des Vereins

 

1.      Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.

 

2.      Die Einberufung einer

Letze Änderung: 14.03.2011 um 11:05

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